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HOPE Werbeberatung und -vermittlung

Werbevermittlung
Werbeberatung
Alles über Werbung

 

Werbevermittlung

 

Aufgrund der immer größer werdende Medienvielfalt wird es immer schwieriger sich im Mediendschungel zurecht zu finden und die für das eigene Unternehmen optimalen Werbemedien zufinden.

HOPE Werbeberatung und -vermittlung führt Sie durch den Mediendschungel und versucht das Optimum für Ihr Werbetätigkeiten herauszufinden.

HOPE Werbeberatung und -vermittlung berät Sie bei der Streuung Ihres Werbeetats in den verschiedenen Massenmedien Print , Radio / TV, Internet und anderen.

HOPE Werbeberatung und -vermittlung hilft Ihnen bei der Erstellung von Werbeplänen. Das heißt wir helfen bei der Festlegung der Höhe des Investments sowie bei der zeitlichen und geographisch optimalen Platzierung ihrer Anzeigen, Radio- und Fernsehspots, Internet und anderer Werbeformen.

HOPE Werbeberatung und -vermittlung übernimmt für Sie die Mediabuchungen. Wir verhandeln mit Werbeträgern über Preise, Leistungen, Rabatte, Sonderkonditionen und buchen bei den Medien ein. Die Verrechnung erfolgt direkt mit dem gebuchten Medium.

HOPE Werbeberatung und -vermittlung verwaltet Ihre Inserate (Anzeigen), Radio- und Fernsehspot, Internetbanner und die alle anderen Werbeeinschaltungen.

HOPE Werbeberatung und -vermittlung behält den Überblick über die Mediadaten und darüber, dass die Einschaltungen rechtzeitig übermittelt werden.

Fazit:

HOPE Werbeberatung und -vermittlung hilft Ihnen dabei, dass Sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge in Ihrem Unternehmen konzentrieren können.

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Warum sollten Sie gerade mir Ihr Werbegeld anvertrauen?

  • Ehemaliger Mitarbeiter bei den Werbeagenturen ACC in Innsbruck und impalawolfmitbiss in Kitzbühel.
  • Mehrjährige Tätigkeit als Werbeberater einer Wochenzeitung.
  • Sehr gute Kenntnis des Werbemarktes und gute Kontakte zu den diversen Medien.
  • Transparenz bei der Medienbuchung und Abrechnung durch Direktverrechnung von Kunden und Medien.

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Werbeberatung

HOPE Werbeberatung und -vermittlung berät Sie in allen Bereichen der Werbung.

  • Wir beraten Sie bei der Gestaltung von Inseraten, Medieneinschaltungen, Prospektgestaltung, ....
  • Wir beraten Sie beim Start Ihres Unternehmens, was sind die günstigsten Werbemöglichkeiten, wie wird das Werbebudget am besten verteilt.
  • Wir vermitteln Grafiker, Fotografen, Internetspezialisten, ....
  • Wir begleiten Sie in allen Phasen Ihrer Werbetätigkeit.

 

 

 

Allgemeines über Werbung

Grundlagen der Werbung
Erscheinungsformen der Werbung
Werbeplanung und Werbedurchführung
Warum muss ich werben?
Einsatz von Werbemedien

 

Grundlagen der Werbung

Menschen (=Kunden) haben Wünsche, Probleme und Bedürfnisse, welche durch eine Kaufentscheidung erfüllt, gelöst oder befriedigt werden.
Werbung hilft dabei, diese Kaufentscheidung zu Gunsten des eigenen Unternehmens zu beeinflussen.
Man unterscheidet zwischen der Informations- und Motivationsfunktion der Werbung.

Die informative Werbung liefert die wichtigsten Informationen über das Produkt und die Leistung, damit sich potenzielle Kunden über das Produkt ein Bild machen können und angenommen werden.
Die wichtigsten Informationen sind:

  • Den Namen des Produktes bzw. der Dienstleistung, sowie der Namen des Anbieters.
  • Die wesentlichen Eigenschaften, wobei Angaben über die Vorzüge und den Nutzen besonders wichtig sind.
  • Mögliche Verwendungszwecke der angebotenen Leistungen und Produkte
  • Sonstige Vorteile, die angeboten werden.
  • Gebrauchsanweisungen, Rezepte, Bedienungsanleitungen.

Da aber nicht nur sachliche sondern auch emotionale Verkaufsargumente bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen, muss die Werbung auch die Emotionen wecken.
Daher sollte die Werbung auch eine Motivationsfunktion haben.

Folgende Aktivitäten können dafür eingesetzt werden:

  • Durch eine bedarfsgereichte Präsentation der Leistung.
  • Durch Aktivitäten, die zu einer Steigerung des Bedarfdruckes führen.
  • Durch die Anpassung der Kundenwünsche an die gebotenen Güter.

Das Angebot soll so präsentiert werden, dass es beim Kunden den Eindruck erweckt, es entspreche seinen Wünschen so vollkommen wie möglich.

Um Menschen zum Kauf zu bewegen, muss der emotionale Druck derart gesteigert werden, dass die Bereitschaft der Kunden bestimmte Bedürfnisse zu befriedigen, erhöht wird.
Dies alles gelingt vor allem durch den gezielten Einsatz von optischen und akustischen Gestaltungselementen in der Werbebotschaft.

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Erscheinungsformen der Werbung

Bei der Werbung gibt es unterschiedliche Erscheinungsformen, welche von verschiedenen Kriterien abhängen.


Ziele der Werbung
Das erste Kriterium ist das Ziel, das mit der Werbung verfolgt werden soll. Dieses hängt stark mit dem Produktlebenszyklus zusammen.

Je nachdem in welcher Phase des Produktlebenszyklus sich das angebotene Produkt oder die Leistung befindet, unterscheidet man folgende Werbeformen:

  • Einführungswerbung
  • Expansionswerbung
  • Erhaltungswerbung
  • Reduktionswerbung


Einführungswerbung:
Über Einführungswerbung spricht man bei der erstmaligen Einführung eines neuen Produktes. Das heißt es müssen Maßnahmen getroffen werden, welche das Produkt erst einmal bekannt machen.

Expansionswerbung:
Expansionswerbung ist dann erforderlich, wenn es um die Erhöhung von Marktanteilen oder die Steigerung des Absatzes geht.
Erst nachdem der Name bekannt ist, ist es sinnvoll, mit der Werbebotschaft Informationen über die Produkte, und nicht mehr über das Unternehmen, zu verbreiten.

Erhaltungswerbung:
Einmaliges Erreichen von Bekanntheit reicht nicht aus. Um erfolgreich zu sein, müssen die Leistungen und Produkte immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Dabei kann man mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen wie z. B.:

  • die Erhaltung bzw. Erweiterung des Bekanntheitsgrads,
  • die Imagebildung bzw. den Imageaufbau,
  • die Verstärkung der Information über ein Produkt usw.

Reduktionswerbung:
Wenn die Absicht besteht, die bisherigen Produkte und Leistungen durch neue zu ersetzen, dann wird die Reduktionswerbung eingesetzt. Das heißt man weist auf die Vorzüge des bestehenden Produktes hin, macht aber gleichzeitig bekannt, dass das neue Produkt neben den bisherigen Vorzügen noch weitere aufweist, die es über das bekannte Produkt herausheben. So wird gezielt ein bestehendes Produkt durch ein neues ersetzt.

Anzahl der beworbenen Kunden
Ein zweites wichtiges Kriterium bezieht sich auf die Anzahl der potenziellen Kunden, die angesprochen werden sollen.

Man unterscheidet daher zwischen:

  • Einzelwerbung und
  • Mengenwerbung.

Von einer Einzelwerbung spricht man dann, wenn man eine oder mehrere genau festgelegte potenzielle Kunden mit einer individuell gestalteten Werbebotschaft ansprechen will. Beispiele dafür sind Werbebriefe und Mailaktionen.

Bei der Mengenwerbung wird eine bestimmte Zielgruppe, aber keine bestimmten Einzelpersonen angesprochen.

Hersteller- oder Handelswerbung
Als drittes Kriterium unterscheidet man zwischen

  • Herstellerwerbung und
  • Handelswerbung.

Hersteller werden die von ihnen hergestellten Güter bekannt machen wollen. Dabei wird die Werbebotschaft durch das Informationsbedürfnis nach Produkteigenschaften, Formen, Farben usw. maßgeblich beeinflusst.

Als Händler steht hingegen der Ort, wo ein bestimmtes Produkt erworben werden kann, im Mittelpunkt der Werbebotschaft.

Information oder Emotion?
Ein weiterer Unterscheidungspunkt in der Werbung ist zwischen

  • sachlicher, informativer Werbung und
  • emotionaler Werbung.

Bei ersterer Werbeform stehen vor allem sachliche Informationen über die Produkte und Leistungen im Vordergrund. Es werden rationale Argumente geliefert, die die Kaufentscheidung der Kunden beeinflussen, z. B. Funktionsparameter von Maschinen, niedriges Gewicht eines Produktes usw.

Bei der emotionalen bzw. auch Suggestivwerbung genannten Werbeform werden Emotionen als Verkaufsargumente in den Mittelpunkt der Werbebotschaft gestellt. Vor allem bei Dienstleistungen und Exklusivgütern spielen Emotionen eine wichtige Rolle.

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Werbeplanung und Werbedurchführung

Um Werbung effizient durchführen zu können, sollten folgende Schritte abgearbeitet werden:

  • Festlegung der Werbeziele;
  • Festlegung des Werbeetats;
  • Festlegung der Zielgruppe:
  • Auswahl der Werbebotschaft;
  • Entscheidung über Werbemittel und Werbeträger;
  • Festlegung der zeitlichen Aspekte und der geographischen Gebiete der Werbemaßnahmen;
  • Durchführung von Werbemaßnahmen;
  • Kontrolle des Werbeerfolges.

Werbeziele
Die Werbeziele werden üblicherweise von den Marketingzielen abgeleitet.

Mögliche Werbeziele sind u. a.:

  • Weitergabe von Informationen über Funktion, Einsatzmöglichkeiten, Nutzen, Kosten usw. der angebotenen Güter und Dienstleistungen;
  • Erhalt oder Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens und seiner Leistungen;
  • Stärkung der Absatzchancen bei gleichzeitiger Erhöhung des Vertrauens der Kunden in die Produkte;
  • Entwicklung von Vorlieben bei den Zielgruppen und Verbesserung des Images.

Je nach Werbeziel werden die Werbemaßnahmen und Aktivitäten ausgewählt.

Werbeetat
Die Kunst bei der Werbung besteht nicht darin, möglichst viel Geld auszugeben, sondern die vorhandenen Mittel effektiv einzusetzen. Nachdem die Werbeziele festgelegt wurden, gilt es abzuschätzen, wie viel Geld für die Werbung ausgegeben werden soll.

Dabei gibt es verschiedenen Methoden:

Die ausgabenorientierte Methode
Dabei geht man von der Überlegung aus, dass alles, was man sich leisten kann, für Werbung ausgegeben wird. Ausgangspunkt ist der Gewinn des Vorjahres. Die Problematik besteht aber darin, dass man nicht weiß, ob der Gewinn im laufenden Jahr eine ähnliche Höhe erreicht.

Die Prozentsatz-Methode
In diesem Fall wird die Höhe des Werbeetats durch einen vorher bestimmten Prozentsatz des Umsatzes bzw. des Gewinns des vorherigen Geschäftsjahres festgelegt. Die Problematik in diesem Fall ist, dass es sein kann, dass der Umsatz bzw. Gewinn des Vorjahres nicht hoch genug war, um ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Die konkurrenzorientierte Methode
In dieser Situation vergleicht man das Werbeetat mit dem der Konkurrenz. Problematisch dabei ist, dass die Situation und die Werbeziele des eigenen Unternehmens nicht berücksichtigt werden.

Die Ziel- und Aufgaben-Methode
Der Werbeetat wird in Abhängigkeit von den Werbezielen ermittelt. Wobei die eigene finanzielle Lage und die Aktivitäten der Konkurrenten nicht außer Acht gelassen werden sollen.


Zielgruppe
Voraussetzung für die Bestimmung der Zielgruppe ist eine Marktsegmentierung. Das heißt die Zielgruppe bestimmt, welche Werbebotschaften und Werbemittel eingesetzt werden müssen, um diese zu erreichen. Zum Beispiel müssen gewerbliche Kunden sicherlich ganz anders angesprochen werden als Haushalte.

Werbebotschaft
Die Werbebotschaft liefert die Argumente, die für den Kauf des Produktes oder der Leistung entscheidend sind. In diesem Schritt wird das Thema gewählt, mit dem die potenziellen Kunden angesprochen werden. Das kann von Branche zu Branche, von Segment zu Segment sehr unterschiedlich sein.

Orientierungshilfen:

  • Das ausgewählte Thema muss die Aufmerksamkeit und Sympathie der Adressaten wecken.
  • Die Kunden müssen neugierig gemacht werden.
  • Die Vorzüge des Angebotes müssen herausgehoben werden.
  • Die Vorteile sollten sachlich und emotionell in den Mittelpunkt gestellt werden.

Wichtig ist, dass die Kunden die Produkte und Dienstleistungen identifizieren können. Erst dann kann der besondere Nutzen in den Mittelpunkt gestellt werden.

Werbemittel
Werbemittel sind das Medium, mit dem die Werbebotschaft übermittelt werden soll.

Beispiele:

  • Anzeigen
  • Fernsehspots
  • Radiospots
  • Kataloge
  • Werbebanner
  • Plakate

Welche Werbemittel für das Werbevorhaben infrage kommen, ist abhängig davon,

  • wofür geworben werden soll,
  • welche Zielgruppen anvisiert werden und
  • wie viele Personen erreicht werden sollen.

Auf die wichtigsten Werbemittel wird etwas später genauer eingegangen.

Werbeträger
Unter Werbeträger versteht man jene Medien, in denen die einzelnen Werbemittel untergebracht werden können, um potenzielle Kunden zu erreichen. Im Wesentlichen sind das Fernsehen, Hörfunk, Zeitschriften, Zeitungen, Direktwerbung und Internet.
Die Wahl der Werbemittel und der Werbeträger hängt also sehr eng zusammen.

Zeitliche und räumliche Aspekte der Werbemaßnahmen
Die Wirkung der Werbung kann durch eine fundierte, zeitliche Verteilung der Werbeaktionen deutlich beeinflusst werden.

Intensiv-Werbeaktionen
Das sind Werbaktionen, die nur einmal durchgeführt werden und zeitlich begrenzt sind. Ziel ist es, durch die Intensität der Werbung schnell einen hohen Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe zu erreichen.
Vor allem bei Neueinführungen von Produkten und Dienstleistungen werden diese durchgeführt.

Kontinuierliche Werbeaktionen
Diese werden dauerhaft in bestimmten Intervallen (pro Woche, pro Monat, pro Tag) durchgeführt.
Diese Art dient dazu, den Bekanntheitsgrad zu erhalten.

Intermittierende Werbeaktionen
Das sind Werbeaktionen, die kurz, aber intensiv in unregelmäßigen Zeitabständen durchgeführt werden.
Diese werden hauptsächlich bei saisontypischen Produkten und Leistungen angewandt.

Natürlich können die genannten Möglichkeiten miteinander kombiniert werden.

Räumlich sollte die Werbung dort konzentriert werden, wo die meisten potenziellen Kunden sind.

Durchführung der Werbemaßnahmen

Werbemaßnahmen können

  • selbst,
  • durch Werbeagenturen oder
  • teils selbst und teils durch Werbeagenturen

durchgeführt werden.

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Warum muss ich werben?

Der Mensch ist immer auf den eigenen Vorteil bedacht und daher immer auf der Suche nach einem Schnäppchen, nach der Lösung und Befriedigung seiner persönlichen Probleme und Wünsche. Deshalb gibt es vom gleichen Produkt die unterschiedlichsten Ausprägungen.
Werbung funktioniert, wenn auf die Vorteile der Kunden geachtet wird. Je mehr Vorteile auf den Werbemitteln vorhanden sind, desto weniger spielt es eine Rolle, ob eine Anzeige in Schwarzweiß oder in Farbe erscheint, ob der Prospekt auf Hochglanzpapier oder auf Kopierpapier gedruckt wird.

Deshalb ist es wichtig, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Was kann ich meinen Gästen und Kunden bieten, das sie woanders nicht oder nur in minderer Qualität bekommen?
  • Welches Angebot unterscheidet mich von der Konkurrenz?
  • Welche "Zielgruppen" sind derzeit noch "unterversorgt" oder werden nicht adäquat betreut?

Jeder Werbetreibende setzt bei drei Zielgruppen an:

  • den Leuten, die seine Produkte bereits kaufen,
  • den Leuten, die seine Produkte kaufen sollten,
  • und den Leuten, die die Absicht haben, diese Produkte demnächst zu kaufen.

Gute Werbung zielt auf alle drei dieser Zielgruppen ab, indem sie jenen, die bereits kaufen, einen Grund gibt, bald wieder zu kaufen; indem sie jenen, die die Absicht haben zu kaufen, einen Grund gibt, es jetzt sofort zu tun, und jenen, die die Absicht haben, in Zukunft zu kaufen, einen Grund gibt, endlich zur Tat zu schreiten.

Alois Gmeiner führt noch einen weiteren Grund an: Nämlich den Kunden, die gerade gekauft haben, zu bestätigen, dass sie genau die richtige Entscheidung getroffen haben. Dies ist besonders bei Luxus- und Investitionsgütern wichtig.

Die Definition der eigenen Zielgruppe ist deshalb so wichtig, weil sehr viel Werbebudget gespart werden kann, wenn man weiß, wer die Käufer sind, welche Zeitungen die Kunden lesen bzw. welche Medien von der Zielgruppe genutzt werden und welche grundsätzliche Verhaltensweisen die Kunden an den Tag legen.
Vor jeder Werbeaktion sollte also überlegt werden, wie die angepeilte Zielgruppe reagieren und agieren wird, wer die Hauptkunden sind und welche besonderen Eigenschaften diese aufweisen.

Die Hauptaussage der Werbung

In der Werbung müssen vor allem die Vorteile für den Kunden gegenüber der Konkurrenzunternehmen eingearbeitet werden.
Ohne klaren Kundenvorteil gibt es auch keinen Werbeerfolg.

Um die Vorteile des eigenen Produktes gegenüber dem Konkurrenzprodukt für den potenziellen Kunden herauszufinden, sollte man sich folgende Fragen stellen:

" Was unterscheidet mein Unternehmen oder meine Dienstleistung von anderen Unternehmen oder anderen Dienstleistungen?
" Wo ist mein Unternehmen gegenüber der Konkurrenz unschlagbar?
" Wo bin ich anders als alle anderen?

Es sollten nie mehr als zwei bis drei Hauptvorteile angegeben werden, die das Unternehmen von der Konkurrenz unterscheiden. Diese Vorteile müssen aber echte Vorteile für den Kunden sein. In der Werbung nennt man diese einzigartigen Verkaufsgründe USPs (Unique Selling Propositions).

Am besten ist es natürlich, wenn die Einzigartigkeit aus dem Produkt resultiert (das größte, leichteste, praktischste, süßeste …), u. U. auch aus der Preispolitik oder sogar allein aus dem einzigartigen Werbeauftritt (z. B. Yellow Cab Co., welche alle Taxis gelb angestrichen hat). Der USP ist so ziemlich der einzige Grund, die sonst in der Werbung verpönten Superlativen zu verwenden.

Ein paar USP-Beispiele:

Die teuerste Zahnpasta der Welt
Das leichteste Handy der Welt
Der einfachste Computer der Welt.
Maurerentfeuchtung - kinderleicht
Das Reisebüro für die exklusivsten Reisen

Zu bedenken ist natürlich, dass, sollte man sich für eine Aussage (und damit für eine Positionierung) entschieden haben, jede weitere Produkt-, Marketing- und Werbeaktivität den USP unterstützen sollte.

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Einsatz von Werbemedien

Directmailing
Plakate
Beilage/Postwurf/Flugblatt
Das Internet
Verkehrsmittelwerbung
Kino und TV
Schaufenster & POS (Point of Sale)

 

Nachdem die Zielgruppe bestimmt wurde, kann überlegt werden, welche Medien diese Personen nutzen bzw. mit welchen Werbemitteln die Käufer am besten erreicht werden können.

Man listet sich möglichst viele Werbemöglichkeiten auf und bestimmt, welche Medien sinnvoll sind, welche weniger und welche gar nicht.
Dabei sollten auch Werbemittel bedacht werden, welche nicht alltäglich sind wie z. B. Hausmessen, Verkostungen, Sponsoring usw.

Dabei geht es in erster Linie nicht darum, wie teuer und aufwendig das Medium ist, sondern darum, ob ich die Zielgruppe umwerben kann.

 

Directmailing

Man weiß zwar, dass ca. 50 bis 70 Prozent aller Mailings innerhalb von 20 Sekunden in den Papierkorb wandern. Es wurde aber auch nachgewiesen, dass über 90 Prozent aller Mailings geöffnet werden. Jeder weiß, dass Menschen von Natur aus neugierig sind und ein verschlossener, persönlich adressierter Brief übt eine große Faszination aus. Im Unterbewusstsein hat man nämlich panische Angst, dass man etwas verpassen könnte.
Erkennt der Leser einen Vorteil für sich oder sogar eine Problemlösung, dann wird er den Brief genauer studieren und darauf reagieren. Meist reagiert er in der Art, dass er weitere Informationen über das Produkt und das Unternehmen einholt.
Trotzdem darf man sich von einem Mailing nicht zu viel erwarten. Der so genannte Response (die Rücklaufrate) liegt bei durchschnittlich ein bis zehn Prozent. Das heißt von 1000 Briefen bekommt man durchschnittlich zehn bis 100 Reaktionen.
Trotzdem sollte man davon ausgehen, dass Directmailings sehr erfolgreich sind und noch weiter an Bedeutung gewinnen werden, da die persönliche und individuelle Ansprache der Kunden immer wichtiger wird.

Vor allem die Bewerbung bestehender Kunden ist um ein Vielfaches erfolgreicher als das von unbekannten Kunden.
Durch Beachtung einiger wichtiger Punkte kann man die Rücklaufquote erhöhen. Trotzdem kann es immer wieder vorkommen, dass gewisse Mailingaktionen nichts bringen. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen.

Die wichtigsten Punkte bei der Directmailing-Werbung

" Je persönlicher und genauer der Brief auf die Zielgruppe abgestimmt ist, desto besser und erfolgreicher wird die Aktion.
" Es sollte versucht werden, die Probleme des Adressaten anzusprechen und Lösungsvorschläge zu bringen.
" Eine homogene Auswahl der Adressen ist sehr wichtig.
" Allgemeine Floskeln sollten vermieden werden. Die Angebote sollten möglichst konkret und möglichst mit einem Vorteil für den Kunden beworben werden.
" Stammkunden lesen und beantworten den Brief bis zu zehn Mal häufiger als unbekannte Empfänger.


Die drei Teile, die unbedingt in einer Werbeaussendung enthalten sein müssen:
" Ein Brief muss wie ein Brief aussehen. Das heißt keine Experimente mit ungewöhnlichen Schriften, kein Blocksatz, Flattersatz oder sonstige "kreative" Einfälle. Fotos und Grafiken sind aber durchaus legitim.

" Ein Mailing ohne Antwortkarte ist nur die Hälfte wert. Der Leser muss zu einer Reaktion veranlasst werden. Nicht jeder ruft gleich an. Die Hemmschwelle, eine Karte zu senden, ist bedeutend geringer, als ein Telefonat zu führen. Als Alternative zur Antwortkarte bietet sich ein Antwortfax an. Aber dies nur bei Personen anwenden, bei denen man sich sicher ist, dass diese ein Faxgerät haben. Aber auch die Möglichkeit einer Antwort per E-Mail soll herangezogen werden.

" Ein Kuvert mit persönlicher Anschrift:

o Der Name muss richtig geschrieben werden.
o Immer die Abteilung angeben.
o Bei kleineren Stückzahlen macht sich eine Briefmarke recht gut.
o Bereits auf dem Kuvert sollte das Logo, der Slogan oder auch die Hauptaussage oder der Hauptvorteil die Aufmerksamkeit des Adressaten wecken.

Teile, die in einer Werbeaussendung enthalten sein können:

" Ein Prospekt oder eine zusätzliche Information: Hierbei ist zu beachten, dass der Kunde mit dem Directmailing dazu gebracht werden soll, Informationen anzufordern. Das heißt einen Prospekt sollte man nur dann mitsenden, wenn dieser als Überblick über mehrere Spezialgebiete informiert.

" Ein 3-D-Eycatcher! Proben und zur Dienstleistung passende Kleinigkeiten (auf keinen Fall wertvolle Beigaben) können die Aufmerksamkeit erregen und zum Weiterlesen animieren. Die Beigabe soll nicht Selbstzweck sein, sondern in Bezug zum beworbenen Produkt oder der Dienstleistung stehen.


Ein klarer Vorteil muss auf den ersten Blick ersichtlich sein:

" Es sollte nie mehr als ein Hauptvorteil/ein Produkt/eine Lösung pro Brief angegeben sein. Der Leser ist sonst überfordert.

" Der Brief muss so gestaltet sein, dass er auf den ersten Blick die Aufmerksamkeit erregt und der Vorteil sofort entdeckt wird.

" Bei bestehenden Kunden ist die Antwortquote um ein Vielfaches höher als normalerweise. Deshalb sollte man auch die Adresskartei nutzen.


Keine zu großen Schritte vom Leser erwarten
Es darf niemals ein sofortiger Vertragsabschluss oder Kauf erwartet werden. Allein das Interesse durch die Rückantwort ist schon ein großer Erfolg. Der Leser muss klar und deutlich zu einer Reaktion aufgefordert werden.

Ein guter Werbebrief ist wie ein gutes Verkaufsgespräch:

" Am Anfang des Briefes soll das Wesentliche stehen.
" Man sollte sofort auf den Punkt kommen.
" Die besten Argumente sollten mehrmals wiederholt werden. Wichtige Passagen werden hervorgehoben.
" Das Problem der Zielgruppe soll in der Headline und in den ersten Briefzeilen beschrieben werden.
" Innerhalb von 20 Sekunden entscheidet sich, ob der Brief gelesen wird oder in den Papierkorb wandert.
" Der Kunde muss während des Lesens zu jedem Argument mit einem "Ja" antworten können.

Der Werbebrief muss dem angeborenen Blickverlauf entsprechen:

" Zuerst wird der eigene Name auf dem Kuvert oder dem Brief gesucht.
" Danach werden Bilder und Zeichnungen betrachtet. Bilder erhöhen die Aufmerksamkeit.
" Anschließend sucht unser Auge nach bildähnlichen Elementen (Unterschrift, Logo, Headline …).
" Der Werbebrief soll persönlich und mit blauer Tinte oder blauem Kugelschreiber unterschrieben werden.
" Der Name unter der Unterschrift sollte auch gleich mit der nötigen Durchwahlnummer versehen sein.


Immer ein Postskriptum (PS)
In jedem Werbebrief sollte ein PS vorhanden sein. Hier müssen noch einmal die wichtigsten Vorteile, die im Brief genannt wurden, erscheinen. Das PS ist nachweislich eine der ersten Textpassagen, die gelesen wird.


Die Antwortkarte oder ein Antwortfax beilegen:

" Der Kunde muss reagieren!
" Das Antworten soll so einfach wie möglich gestaltet sein.
" Auf die Antwortkarte sollte groß und deutlich "Antwortkarte" geschrieben werden.


Die Adresskartei:

" Die besten Adressen sind die eigenen Kundenadressen.
" Bei neuen Kundenadressen sollten die wirklichen Interessenten herausgefiltert werden. Entweder durch wirklich tolle Angebote oder kleine Gewinnspiele.
" Stammkunden und Interessenten rechnen mit Post. Also keine Scheu vor Zusendungen.
" In der Kartei sollen möglichst alle potenziellen Kunden enthalten sein.
" Falls kein Geld für Vertreter vorhanden ist, ist das auch kein Problem. Untersuchungen haben ergeben, dass bereits zehn Mailings einem persönlichen Gespräch gleichzusetzen sind.

Bei Werbebriefen muss versucht werden, den Blickverlauf des Lesers positiv zu beeinflussen:

" Gleich am Anfang sollte der Vorteil erkennbar sein.
" Als Zweites erfolgt die persönliche Anrede.
" Danach das Problem ansprechen.
" Darauf folgt die Problemlösung.
" Vor der Unterschrift wird das Unternehmen vorgestellt.
" Nach der leserlichen Unterschrift folgt noch einmal ein PS, in dem die wichtigsten Vorteile zusammengefasst werden.

Auch auf das Kuvert kann man einige zusätzliche Worte drucken lassen, die wiederum die Neugier wecken und zum Öffnen animieren.


Beim Texten eines Werbebriefes gibt es folgende Punkte zu beachten:

Persönliche Ansprache
Wenn möglich sollte der Leser immer mit seinem Namen angesprochen werden. Je persönlicher die Ansprache, desto größer der Erfolg.

Die Headline soll bereits das "Ja" oder einen knallharten Vorteil bringen Formulierungen in Überschriften sollen griffig, einprägsam und prägnant sein und dürfen durchaus einen Schuss Ironie enthalten. In der Headline darf aber nicht alles preisgegeben werden, denn der Leser soll möglichst den ganzen Brief lesen.

Kurz oder lang?
Hierbei gehen die Meinungen auseinander. Egal, ob der Brief kurz oder lang ist, er muss in textlicher Hinsicht gut geschrieben sein und möglichst alle Vorteile enthalten. Während kurze Briefe oft einer Stichwortsammlung gleichen, können zu lange Briefe langatmig und öde sein. Oft kommt es nur auf das zu erreichende Ziel und den Inhalt an. Gibt es viel Interessantes über das Produkt oder die Dienstleistung zu sagen, dann kann der Brief schon mal zwei Seiten lang werden. Möchte man hingegen nur eine Ausverkaufswoche ankündigen, dann genügen meist schon ein paar Zeilen.

Sätze so kurz wie möglich
Die Sätze sollten möglichst kurz sein, einen einfachen Satzbau haben und eine klare Aussage enthalten.

Obwohl der Werbebrief möglichst einfach gehalten werden sollte, muss er den Leser interessieren, informieren und aktivieren:

" Interesse wecken durch Headlines und provokante Fragestellungen.
" Informieren durch Argumente und Vorteile.
" Aktivieren durch Aufforderung des Lesers, auf den Brief zu reagieren.

Logischer Aufbau des Briefes:

" In der Einleitung soll das Problembewusstsein geweckt werden. Der Leser muss auf das Thema eingestimmt werden.
" Nach dem Aufzeigen des Problems soll die Problemlösung angeboten werden .
" Bei mehrseitigen Brieftexten sollte jede Seite mitten im Text enden. Das animiert den Leser zum Umblättern.
" Es sollte dem Leser gesagt werden, was von ihm erwartet wird.

Die Zauberworte des Directmailings:

" Die wichtigsten Worte sind "gratis" und "unverbindlich".

Jeder Leser hat Angst davor, sich zu binden.

" Weitere Zauberworte sind: NEU - SIE SPAREN - GELD - ENTDECKEN SIE - NEUEINFÜHRUNG - LEICHT - GARANTIERT - VORTEIL - GESUND - RECHT -SICHERHEIT - GEWINN - ZUVERLÄSSIG;

" Horrorworte sind: KAUFEN - KOMPLIZIERT - SCHWIERIG - KOSTEN - SCHLECHT - FEHLER - HAFTUNG - NACHZAHLEN - KRANK und Ähnliches

top (Einsatz von Werbemitteln)

 

Plakate

Plakate sind eine der ältesten Werbeformen und werden auch heute noch als sehr gut funktionierendes Werbemedium eingesetzt.
Aber auch bei Plakaten gibt es bei der Gestaltung einige Punkte zu beachten. Zum Beispiel erkennt der Betrachter das ganze Plakat erst, wenn er etwas vom Plakat entfernt ist. Das heißt es dürfen nicht zu kleine Schriften verwendet werden. Außerdem ist das Plakat ein Medium, das "im Vorübergehen" betrachtet wird. Das Gesehene muss daher sehr schnell aufgenommen und verarbeitet werden. Dem Passanten stehen dabei nur wenige Augenblicke zur Verfügung. Zu viel Text wäre also kontraproduktiv, da er nicht gelesen wird. Ein Plakat wirkt durch die Bild- und Grafikidee und sollte daher nicht zu viele Elemente enthalten, damit sich der volle optische Reiz des Plakates entfaltet.

Zu vieles zu klein präsentiert ist der Tod jedes Plakats!

Plakate eignen sich sehr gut für die Bewerbung von Aktionen.

Die wichtigsten Punkte der Plakatgestaltung

Man sollte plakativ sein
Da ein Plakat in wenigen Augenblicken wirken muss, sollte es nur sehr schnell erfassbare Elemente enthalten. Die Headline sollte aus nicht mehr als sieben Wörtern bestehen und die Bildidee muss schnell erfassbar sein.
Es muss einen Blickfang geben. Das heißt es muss ein optisches Zentrum haben, das jeden sofort zum Hinschauen reizt.

Je größer das Plakat, desto weniger Text
Da der Leser von großen Plakaten eine gewisse Entfernung braucht, um das ganze Plakat zu sehen, kann zu viel und zu kleiner Text nicht mehr gelesen werden.

Je kleiner das Plakat, desto mehr Text
Diese Aussage gilt generell für alle Werbemittel. Je kleiner das Werbemittel ist, desto mehr Text wird untergebracht. Die kleinsten Werbemittel sind Wortanzeigen. Obwohl bei kleinen Plakaten mehr Text verwendet wird, ist darauf zu achten, dass die Hauptaussage deutlich hervortritt. Bei der Ankündigung von Veranstaltungen sollte versucht werden, mit einem Schlagwort den ganzen Event zu beschreiben. Dabei eignen sich Headlines aus einem Wort.

Ein Plakat ist keine Anzeige
Daher sollte das Plakat nicht zu viel Text enthalten. Wie bereits erwähnt, wirkt ein Plakat durch seine Bild- und Grafikidee. Es sollten vor allem leicht erkennbare Gestaltungselemente (Bild, Grafik, Headline, Logo, Adresse …) eingesetzt werden. Man sollte sich auf eine einzige Hautpaussage beschränken.

Plakate müssen auffallen
Auf dem Plakat muss etwas passieren. Je ungewöhnlicher das Plakat ist, desto mehr Aufmerksamkeit erhält es.

Auch wenige Plakate können bei richtiger Platzierung Erfolge bringen
Plakate sollten wenn möglich an stark frequentierten Stellen angebracht werden. Natürlich kosten diese Flächen etwas mehr, aber dieser Mehraufwand lohnt sich.
Meist sind an diesen Stellen jedoch nur Großplakate möglich. Um aber nicht unbedingt ein teures Großplakat drucken lassen zu müssen, empfiehlt es sich, die gemietete Fläche mit mehreren Kleinplakaten zu bekleben

Zu bedenken ist, dass gute Plakatflächen oft sehr begehrt sind und lange Wartezeiten sind vorprogrammiert.

Aufkleber:
Aufkleber sind im Grunde genommen kleine Plakate, welche überall leicht verteilt und hingeklebt werden können, sofern man damit keine Sachbeschädigung begeht. Ideales Einsatzgebiet ist die Umgebung des eigenen Unternehmens oder Lokals. Die Aufkleber können auch verschenkt werden. Auf jeden Fall sind diese Miniplakate die günstigste Form der Plakatwerbung, da die Kosten sehr gering sind.

top (Einsatz von Werbemitteln)

 

Beilage/Postwurf/Flugblatt

Diese Werbemittel sind eine günstige Methode, zu einer bestimmten Thematik oder für eine bestimmte Zielgruppe viele Informationen bzw. Angebote zu präsentieren.

Die Entscheidung für eine Beilage sollte fallen, wenn:

" eine normale Anzeige zu wenig Raum bietet;
" die Produktinformation auf einem hochwertigeren Papier gedruckt werden soll und daher eine Anzeige ausschließt;
" der Farbdruck in der ausgewählten Zeitung zu teuer oder unmöglich ist;
" vom Lieferanten günstige Prospekte oder Beilagen fix und fertig geliefert werden.

Zu bedenken ist, dass Beilagen kostenintensiver sind als eine Anzeige. Zu den Druckkosten kommen noch die Kosten für die jeweilige Beilage in den Printmedien.

Die Entscheidung für eine Postwurfsendung sollte fallen, wenn:

" ein bestimmter Postbezirk mit der Werbung beschickt werden soll;
" keine bestimmte Zielgruppe klar definiert ist;
" es keine Adressen gibt;
" der Versand günstiger als beim Directmailing kommen soll;
" man sich hauptsächlich an Endkunden wenden möchte.

Bei Postwurfsendungen ist man verpflichtet, den Text "An einen Haushalt" und "Postgebühr bar bezahlt" zu drucken.

Die Entscheidung für ein Flugblatt sollte fallen, wenn:

" es noch günstiger als bei einer Postwurfsendung sein soll;
" bestimmte Bezirke oder auch nur einzelne Straßen beschickt werden sollen;
" es nichts ausmacht, dass das Flugblatt vor der Türe liegt;
" der Endkunde erreicht werden soll;
" man aktuell sein will;
" die Flugblätter persönlich verteilt werden sollen.

Die wichtigsten Punkte der Flugblattgestaltung

Im Grunde gelten die gleichen Punkte wie bei den anderen Werbemitteln:

" Die Verwendung der magischen Worte ist wichtig: Neueröffnung, gratis, garantiert, Vorteil, unverbindlich.

" Der Werberaum soll nicht ungenutzt gelassen werden. Das Angebot sollte genau erklärt und der Kunde über alle Vorteile informiert werden.

" Auch bei diesen Werbemitteln sind auffällige Headlines wichtig. Um eine möglichst hohe Aufmerksamkeit zu erhalten, sollte für Eyecatcher möglichst viel Platz eingeplant werden.

Gleich wie bei den Gelben Seiten sollte man sich durch Andersartigkeit hervorheben. Wenn zum Beispiel in einem Medium sehr "bunt" geworben wird, dann kann man mit einem einfachen Schwarzweißbrief die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Der richtige Zeitpunkt ist wichtig
Vor allem am Beginn jeder Saison oder vor Feiertagen werben viele Unternehmen mit Beilagen. Gewisse Branchen werben immer zur gleichen Zeit. Man sollte sich also vor der Beilagenbuchung informieren, wann am wenigsten geworben wird. Bei zu vielen Beilagen oder Postwurfsendungen besteht die Gefahr, dass die eigene Beilage gar nicht gelesen wird.

top (Einsatz von Werbemitteln)

 

Das Internet

Das Internet ist heute werbetechnisch gesehen eines unter vielen Werbemitteln und Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung und speziellen Kommunikation.
Der Konsument kann sich durch das Internet weltweit jenen Anbieter aussuchen, der

" die besten Lieferbedingungen,
" den besten Preis und
" die beste Dienstleistung anbieten kann,

und das nicht durch stundenlanges persönliches Vergleichen, sondern mit einigen wenigen Mausklicks.

Das heißt das Internet bietet heute auch für kleine Unternehmen Chancen, neue Kunden zu akquirieren und sein Unternehmen und seine Leistungen zu präsentieren.
Man braucht dabei nicht einmal unbedingt eine Homepage. Durch den Eintrag in diversen Internetbranchenbüchern kann man wie in den Gelben Seiten auch über das Internet gefunden werden.

Wie bei jeder Werbung sollte auch im Internet die erste Frage lauten:
Finde ich meine Zielgruppe im Internet und wer nutzt das Internet derzeit überhaupt?

Die wichtigsten Punkte der Eigenpräsentation im Internet

Bevor man eine Internetseite in Auftrag gibt, ist zu überlegen, welchen Webauftritt man haben möchte. Das Design und der Inhalt müssen ganz auf die Unternehmensphilosophie abgestimmt sein.


Die Gestaltung der Homepage:

" Wie auch beim Logo muss man auch bei der Homepage auffallen. Die erste Seite ist sehr wichtig. Sie muss das Interesse des Besuchers wecken. Wenn man Animationen einbaut, muss darauf geachtet werden, dass diese nicht zu lange dauern und keine zu großen Dateien sind.

" Wenn man allzu lange warten muss, bis die Seite geladen ist, dann surft der Besucher sofort weiter.

" Es sollte nichts eingebaut sein, das Besucher dazu veranlasst, eigens eine Software herunterzuladen. In Zeiten von Spams und Viren scheut sich jeder davor, ihm unbekannte Programme zu installieren.

" Es muss eine Suchfunktion zum schnellen Auffinden von Begriffen auf der Homepage geben.

" Wichtig ist auch die Möglichkeit, dass E-Mails sofort abgesendet werden können.

" Wenn Produkte angeboten werden, sollte auf jeden Fall ein Webshop oder zumindest ein Bestellformular eingerichtet sein.

" Es sollten auch die Zugriffe auf die Homepage ermittelt werden können.

Was soll präsentiert werden:

" Bild und Text von allen Produkten;
" die Möglichkeit, für Kunden die Produkte zu bewerten;
" die Beschreibung von Vorteilen oder des Know-hows bezüglich der Produkte oder Dienstleistungen;
" das eigene Team mit kurzem Lebenslauf und Spezialgebiet;
" Querverweise und Links zu weiterführenden Seiten und Informationen zum Produkt;
" aktuelle Links und Informationen.

Homepage nicht überfrachten
Zu bunte Homepages und zu lange Ladezeiten nerven den Benutzer. In erster Linie sollte der Besucher Informationen über das Produkt und das Unternehmen bekommen.

Natürlich muss die Internetseite ständig aktualisiert werden. Dies ist mit dem heutigen modernen CMS (Content Management System) kaum mehr ein Problem.

Internetadresse und Homepages auch klassisch bewerben
Wie alles andere auch, kann und sollte man natürlich auch die Internetadresse "klassisch" bewerben.
Auf allen Werbemedien und Drucksorten sollte immer die Internetadresse mitabgedruckt werden.
Wichtig ist natürlich auch die Bewerbung der Internetadresse im Internet. Unerlässlich ist der Eintrag in den diversen Suchmaschinen und Branchenverzeichnissen. Dabei muss auf die so genannten Keywords geachtet werden. Ähnlich den Gelben Seiten müssen Begriffe gesucht werden, unter denen das Unternehmen auch gefunden werden soll.

Kundenvorteile auch im Internet
Vor allem das Internet eignet sich zur Präsentation von speziell erklärungsbedürftigen Produkten.
Auch Gebrauchsanweisungen und Handbücher zum Downloaden sind eine Serviceleistung.
Tests und Kundenreaktionen sind gern gelesene Informationen und laden zu einer längeren Verweildauer ein.

Werbebannertausch
Mit anderen Unternehmen, Partnerfirmen oder privaten Homepages können die Werbebanner ausgetauscht werden. Auch das bringt mehr Besucher.

E-Mail-Adressen
Genau so wie die normalen Adressen können E-Mail-Adressen für Directmailings verwendet werden. Vor allem bei schon bestehenden Kunden ist der Versand von regelmäßigen Informationen ein großer Vorteil. Dies ist also eine optimale Möglichkeit, mit null Euro an Werbebudget in Erinnerung zu bleiben.
Anfragen per E-Mail sollten so schnell als möglich beantwortet werden. Wenn der Kunde innerhalb von drei bis vier Tagen keine Antwort erhält, fühlt er sich nicht ernst genommen.
Massenaussendungen per E-Mail an Privatpersonen sind verboten. Aber B2B-Mails (Business-To-Business-Mails) sind erlaubt, sofern es dem Empfänger möglich ist, die Zusendung zu untersagen.

Im Internet ist man vergleichbar!
Man sollte sich die Konkurrenz ansehen und darauf reagieren. Man sollte zumindest das bieten, was auch die Konkurrenz bietet (z. B. kostenlose Lieferung, Bezahlung per Kreditkarte, Rücknahmegarantie). Meist schauen sich die Internetuser mehrere Angebote an.

E-Mail-& Newsletter-Werbung

E-Mail-Werbung ist im Grunde genommen die elektronische Form des Directmailings. Der Unterschied liegt in der geringeren Rücklaufquote. Diese liegt bei unter 0,1 Prozent.
Trotzdem gilt, je besser die E-Mail-Werbung auf die angepeilte Zielgruppe abgestimmt ist, desto höher ist die Erfolgsquote.

Man unterscheidet:

" Massen-E-Mails,
" Newsletter,
" Diskussionslisten,
" Newsgroups.

Die wichtigsten Punkte für Newsletter

Im Gegensatz zu Massen-E-Mails sind Newsletter erwünscht, da der Adressat vorher einwilligt.

Newsletter müssen leicht lesbar und übersichtlich sein.
Zu jedem Thema sollte eine kurze Zusammenfassung angeboten werden.
Für weitere Informationen sollte zu jedem Thema ein Link auf die Homepage führen.
Dem Leser muss deutlich gezeigt werden, wie er zu weiteren Informationen kommt.
Die Informationen sollten möglichst genau auf die Zielgruppe abgestimmt werden.
Wie das Wort Newsletter schon sagt, sollten sämtliche Neuigkeiten weitergegeben werden, je nachdem kann das von täglich bis zumindest einmal im Monat reichen.
Der Newsletter muss auf jeden Fall News enthalten.
Um die Akzeptanz der Newsletter zu erhöhen, sollte das Einverständnis des Adressaten eingeholt werden. Er muss aber jederzeit die Möglichkeit haben, den Newsletter wieder zu stornieren.

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Verkehrsmittelwerbung

Viele Unternehmen glauben, dass sie sich Verkehrsmittelwerbung nicht leisten können und diese auch nicht erfolgreich ist.
Vergleicht man diese Werbeform mit anderen, dann ist die Verkehrsmittelwerbung durch die Größe und ständige Präsenz eine der billigsten Werbeformen. Natürlich ist ein wichtiger Aspekt, welchen Zweck die Werbung verfolgt. Für Image- und Bekanntheitswerbung ist diese Werbeform geradezu ideal. Konkrete Informations- und Angebotswerbung ist, wenn überhaupt, nur im Inneren der Verkehrsmittel zu empfehlen
.

Die wichtigsten Punkte der Außenwerbung

Bei der Gestaltung der Außenwerbung von Verkehrsmitteln gelten im Grunde die gleichen Gestaltungsvorschläge wie bei den normalen Plakaten. Da der Betrachter sehr wenig Zeit zum Lesen hat, sollte man sich nur auf die Hauptaussage, das Logo und die Headline konzentrieren.
Bei der Auswahl der Verkehrsmittel sollte darauf geachtet werden, wie geeignet es für den Zweck ist.
Da das Drucken der Folien relativ teuer ist, sollte man die Außenwerbung möglichst lange (drei bis sechs Monate) beibehalten.


Die wichtigsten Punkte der Innenwerbung bei Verkehrsmitteln

Da man in den Verkehrsmitteln oft länger Zeit hat, die Werbung zu lesen, kann der Auftraggeber auch mehr Informationen auf die Plakate geben. Es ist jedoch trotzdem darauf zu achten, dass die Schrift nicht zu klein ist, da die Personen oft weiter vom Plakat entfernt sind.
Wie bei Inseraten, sollte der Leser über die Vorteile der Produkte oder Dienstleistungen informiert und zu einer Reaktion aufgefordert werden.

Sowohl bei der Außenwerbung als auch bei der Innenwerbung bei Verkehrsmitteln gilt:

" Die Werbeflächen müssen frühzeitig gebucht werden.
" Auch die Produktionszeiten dürfen nicht unterschätzt werden. Als Richtwert kann für Gestaltung und Druck ca. ein Monat angenommen werden.

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Kino und TV

Viele Unternehmer sind nach wie vor der Meinung, sie könnten sich keine Fernseh- oder Kinowerbung leisten.
Vor allem bei der Fernsehwerbung gibt es heute jedoch Lokalfernsehsender, mit denen man recht günstig werben kann, und die auch sehr gut von der Bevölkerung angenommen werden.

Die wichtigsten Punkte bei der Gestaltung von Werbespots

Eine Werbespotdauer sollte mindestens zehn Sekunden betragen. Bei der Gestaltung ist darauf zu achten, dass der Betrachter nicht überfordert wird. Man muss sich also auf die wesentliche Aussage konzentrieren. Das heißt die Übermittlung der Vorteile ist wichtiger als die Unterhaltung. Wenn neben den Informationen auch noch Unterhaltung geboten wird, dann ist das natürlich ein weiterer Pluspunkt.
Da TV-Werbung vor allem Bildinformation ist, sollten die Spots auch darauf ausgerichtet sein. Text sollte nur unterstützend eingesetzt werden.
TV-Spots sollten auf jeden Fall professionell erstellt werden. Vor allem in der Kinowerbung entlockt ein selbst gedrehter Spot aufgrund der mangelnden Professionalität nur Gelächter.
Sie müssen bei den Spots aber nicht unbedingt Profischauspieler nehmen. Wenn es nur auf die Aussage ankommt, dann wirken Laienschauspieler oder die eigenen Mitarbeiter viel authentischer.
TV-Werbung bietet sich auch für PR-Aktionen an. Bei ausgefallenen Veranstaltungen oder Aktionen kommen die Vertreter der Sender oft von selbst und senden diese Beiträge kostenlos.

Worin liegt der Unterschied zwischen Werbung im TV und Kino?
Während die TV-Spots eher überregional ausgestrahlt werden und sich für Unternehmen anbieten, welche überregional tätig sind, wirken Kinospots oft lokal. Da das Kino nur in einem Ort ansässig ist, bietet sich Kinowerbung für Unternehmen an, die in der Nähe des Kinos sind oder im Ort agieren.

Für die Kinowerbung sind nicht immer Spots erforderlich. Auch mehrere Dias reichen oft aus. Der Vorteil liegt vor allem bei den geringen Produktionskosten, und dass Dias schnell ausgetauscht werden können. Der Nachteil ist, dass Dias weniger Emotionen wecken als bewegte Bilder.
Ähnlich wie bei der Außenwerbung sollte man sich bei Dias auch nur auf die wesentliche Aussage beschränken.

Die Spotlänge im Kino soll mindestens 30 Sekunden betragen.

Da Kinobesucher in kleinen Orten die beworbenen Unternehmen und Geschäfte leichter lokalisieren können, bringt Kinowerbung in kleinen Orten mehr als in großen Städten.

Da das Hauptpublikum im Kino durchschnittlich zwischen 14 und 39 Jahren ist, muss auch das Alter berücksichtigt werden. Es sollten also vermehrt Unternehmen werben, welche diese Zielgruppe ansprechen

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Schaufenster & POS (Point of Sale)

Vor allem für Einzelhandelsunternehmen ist ein gut gestaltetes Schaufenster wichtig. Einerseits weckt es Interesse und andererseits ist es wie eine Visitenkarte. Bei attraktiv gestalteten Schaufenstern kann es sogar sein, dass Interessenten das Geschäft betreten, ohne dass sie eigentlich eines der Produkte kaufen wollen. Die Leute wollen dann nur sehen, was es innen noch zu bieten hat. Daher sollte niemals die Informations- und Werbekraft der Ausstellungsfläche unterschätzt werden.

Die wichtigsten Punkte für die Schaufenstergestaltung

Bei der Schaufenstergestaltung sollte man nach System vorgehen. Wichtig ist auch hier wie überall in der Werbung: Auffallen und sich von anderen abheben. Wichtige oder besondere Produkte soll man so positionieren, dass diese die potenziellen Kunden sofort sehen. Die Gestaltung muss allgemein zum Stil des Geschäftes oder Unternehmens passen. Eine Möglichkeit der Dekoration ist die Verwendung von nur einer oder zwei Farben. Auf jeden Fall gilt aber, man sollte unkonventionell sein, sich von anderen abheben. Falls keine Ideen oder Zeit vorhanden ist, dann ist es immer noch billiger, einen Profi zu engagieren, als eine halbherzige Schaufensterdekoration zu haben.

Auch mit bewegten Objekten kann man Aufmerksamkeit erregen. Alles was sich bewegt, reizt das Auge zum Hinschauen. Als Objekte können z. B. Fahnen oder Luftballons dienen. Aber auch andere Aktivitäten, wie lebende Tiere (nur für kurze Zeit), Vorführungen usw., haben eine magische Anziehung auf Passanten.
Auch mithilfe der Beleuchtung kann man viel erreichen. Blinkendes oder farbiges Licht sind ebenfalls Blickfänge.
Wenn möglich sollte man Wühlkisten vor das Geschäft stellen. Dies bringt Passanten dazu, anzuhalten und ein wenig das Angebot zu begutachten.
Auch ein TV-Gerät kann als Hingucker wirken.
Bei manchen Gütern gibt es Erklärungsbedarf. Erklärungen in den Schaufenstern informieren die Kunden, warum ein bestimmtes Produkt in diesem Geschäft z. B. teurer ist als in einem anderen.

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