Allgemeines
Plakatwerbung in
Österreich
Superposter
City-Light-Poster
(CLP)
Riesenposter
LED-Wand (LED-Bildwand)
Videoboard
Infoscreen
Allgemeines:
(Quelle: www.medialine.de)
Im weitesten Sinne bezeichnet Außenwerbung
alle werblichen Aktivitäten, die Zielpersonen und -gruppen
außerhalb ihrer Wohnungen durch den gezielten Einsatz
von Werbemitteln anzusprechen versuchen, die außerhalb
geschlossener Gebäude angebracht sind.
Von der Plakatwerbung über die Verkehrsmittelwerbung bis
hin zur Leucht-, Licht- und Luftwerbung oder gar zu den Ambient
Media lassen sich viele verschiedene Werbeträgergruppen
in den Begriff Außenwerbung mit einbeziehen. Sie alle
konkurrieren in der Öffentlichkeit um die Aufmerksamkeit
der mobilen Bevölkerung. Ihrer Präsenz kann sich der
Passant nicht entziehen. Außenwerbung kann nicht überblättert
oder ausgeschaltet werden. Sie ist ständig und überall
im städtischen Umfeld präsent.
Zu den in der Außenwerbung verbreiteten
Werbeträgern zählen vor allem Allgemeinstellen, Ganzstellen,
Großflächen, Superposter, City-Light-Poster (CLP)
und Litfasssäulen. Wenn Werbeträger ein spezielles
Design oder eine spezielle Technik aufweisen, erhalten sie meist
eigene Produktbezeichnungen wie MegaLights, digitale Bildwände
(Infoscreens, LED-Wände) oder Baugerüste (Blow-up).
Wenn Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die Bevölkerung
ausgestattet sind, spricht man meist von Stadtmobiliar (Wartehallen,
Stadtinformationsanlagen usw.).
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Plakatwerbung
in Österreich
(Quelle: www.medialine.de)
Österreich ist ein klassisches Plakatland.
Das Plakat ist in Österreich nationales Medium
mit voller Flächenabdeckung. Deshalb hat es nicht nur einen
fixen Platz in den meisten Mediamix-Planungen, sondern wird
von einigen Werbungtreibenden auch als Basis- und Alleinmedium
eingesetzt.
Das Plakatangebot ist im Osten Österreichs
dichter als im Westen. Das hat vornehmlich topografische Gründe.
In gebirgigen Landschaften lassen sich Plakatflächen weniger
leicht aufstellen. Die weitaus am häufigsten verwendeten
Formate sind das 16-Bogen-Format und das 24-Bogen-Format, gefolgt
vom 48-Bogen-Format.
Seit 1. April 2003 bieten die drei großen
Außenwerbeunternehmen Gewista, Außenwerbung/Ankünder
und Heimatwerbung Österreich ergänzend zum bestehenden
Vier-Wochen-Rhythmus auch den Zwei-Wochen-Rhythmus an.
Damit gibt es für das Plakat in Österreich jeweils
zwei Anschlagtermine pro Monat: Monatsbeginn und Monatsmitte,
also der 1. und 15. des Monats.
Durch die kürzere Aushangdauer und die Verdoppelung der
Anschlagtermine können auch zeitlich begrenzte Aktionen
mit dem Plakat rasch und effizient beworben werden. Das gilt
insbesondere für Eventankündigungen, Promotions, saisonale
Schwerpunkte im Handel etc.
Das Plakat ist danach ein sehr
effizientes Werbemittel: impactstärker als Print und Hörfunk,
vergleichbar nur noch mit TV zur Prime Time. Zum Unterschied
von TV spricht das Plakat aber jüngere und mobilere Schichten
an, während TV eher ein Medium der mittleren und älteren
Generation ist.
Plakate prägen sich rasch ein. Marken und
Sujets werden besonders gut erinnert. Zudem sind Plakate ein
sympathisches Medium es gibt kaum ablehnende Haltungen
zum Plakat, während Fernsehwerbung von immer mehr Menschen
abgelehnt wird.
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Superposter
In der Außenwerbung ein Plakatwerbeträger im 40/1-Bogenformat
mit den Maßen 526 x 372 cm (= 19,5 Quadratmeter), das
vorzugsweise an Giebelwänden angebracht wird und beleuchtet
ist.
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City-Light-Poster
(CLP)
In der Außenwerbung sind City-Light-Poster-Flächen
Stellen von 4/1-Bogen (120 x 176 cm) an verglasten, beleuchteten
Wartehallen und Stadt-Informationsanlagen sowie in Vitrinen
auf Verbrauchermärkten. Es handelt sich dabei um hinterleuchtete
Werbeträger, die an verkehrsreichen Standorten in den meisten
Fällen quer zur Geh- bzw. Fahrtrichtung stehen und in der
jeweiligen Blickrichtung nur ein Plakat tragen.
In der Stellenqualität und -pflege sowie in der gleichmäßigen
Streuung im Ort haben die CLP-Netze Maßstäbe gesetzt.
Durch die Hinterleuchtung wird die Werbewirkung besonders im
Herbst und Winter noch verstärkt. Viele CLPs sind in Wartehallen
bzw. in anderem Stadtmobiliar integriert.
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Riesenposter
In der Außenwerbung ein Plakat mit einer Fläche von
zwischen 50 bis 1000 Quadratmetern und, bei voll verkleideten
Gebäudefassaden, sogar noch größer. Es handelt
sich um großformatige, bedruckte Kunststoff-Netzplanen,
die an Baugerüsten oder Häuserfassaden angebracht
werden. Riesenposter gibt es in Deutschland an rund 400 Standorten.
Neben den Baustellenstandorten werden zunehmend auch Feststandorte
an Hauswänden angeboten.
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LED-Wand
(LED-Bildwand)
In der Außenwerbung eine aus Leuchtdioden bestehende Bildwand,
an die online Multi-Media-Informationen übertragen werden
können. Es bieten sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
in der Kombination von Information und Werbung. Möglich
es ist beispielsweise, Werbespots im Wechsel mit regionalen
Informationen abzuspielen.
Es handelt sich also um Bildwände, die elektronisch gesteuert
und mit wechselnden Inhalten bestückt werden können.
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Videoboard
Eine in der Außenwerbung eingesetzte
hochauflösende LED-Wand, die zum Abspielen von Werbespots
in Videoqualität geeignet ist. Zu den Innovationen
der Außenwerbung rund um die Jahrtausendwende gehören
vor allem die elektronischen Werbeträger vom digitalen
Fahrgastfernsehen bis zum Straßenfernsehen. Videoboards
in U- und S-Bahn-Stationen haben sich in den letzten Jahren
als Infotainment zu einer sehr populären Werbeform
entwickelt.
Videoboards gehen eine Symbiose von Außenwerbung und
Fernsehen ein und bieten eine Mischung aus Wirtschaftsinformationen,
Regionalnachrichten, Unterhaltung und Werbung. Durch Computersteuerung
können die LED-Monitore in kürzester Zeit aktualisiert
werden.
Durch die Kombination von bewegten Bildern und hoher Leuchtkraft
erzielen Videoboards bei Tag und Nacht Aufmerksamkeit. Die
technische Umsetzung sorgt für eine hohe Bildschärfe
auf einer farbhomogenen Fläche. Selbst bei direkter
Sonneneinstrahlung sind die Werbebotschaften lesbar.
Technisch sind Videoboards videofähige LED-Großbildsysteme,
die vom Standbild bis zum TV-Spot alles senden können.
Bewegte Bilder und Leuchtkraft sorgen bei den großformatigen
Videoboards für Aufmerksamkeit rund um die Uhr. Hinzu
kommt ein Maximum an Aktualität und Flexibilität.
Die Werbebotschaften können in kürzester Zeit
auf den neuesten Stand gebracht und somit kontinuierlich
der jeweiligen Marktsituation angepasst werden. Zielgruppe
sind mobile Personen in den Innenstädten, mit einem
hohen Anteil an Autofahrern und Pendlern, die sich beruflich
oder privat in der City bewegen.
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Infoscreen
In der Außenwerbung ein Werbeträger
in U- und S-Bahn-Stationen von Großstädten. Mit
Hilfe von digitalen Hochleistungsprojektoren werden Bilder,
Videos und Multi-Media-Anwendungen auf Wandflächen
(LED-Screens) im Format 350 cm Breite und 264 cm Höhe
abgebildet. Regionale Informationen wechseln sich mit Werbespots
ab. Das angebotene Programm besteht meist zu zwei Dritteln
aus redaktionellen Inhalten, der Rest in Werbung.
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