Neben den klassischen Werbeträgern Fernsehen,
Radio und Printmedien hat sich das Internet seit Mitte der 1990er-Jahre
als Werbemedium etabliert. Die rasante Ausbreitung hat die Phantasien
über das Potenzial von Onlinediensten und Internet als
Werbemedium beflügelt. Zwar bleibt das Internet im Vergleich
zu den klassischen Medien immer noch eher ein Nischen- als ein
Massenmedium, dafür jedoch bieten die Besonderheiten der
Onlinemedien Möglichkeiten der Zielgruppenansprache, die
den klassischen Werbeträgern verwehrt bleiben.
Onlinewerbung erfolgt prinzipiell auf zwei Weisen:
Ein Anbieter wirbt für seine Produkte
und Dienstleistungen auf einer eigenen Website, die eine Reihe
von Verzweigungen (Pages) enthalten kann.
Werbebanner oder Werbebuttons werden auf fremden
Websites platziert. Durch Anklicken dieser Banner oder Buttons
wird der Nutzer dann durch eine entsprechende Verbindung auf
die eigene Homepage des Werbungtreibenden geführt. Banner
und Buttons sollen die Aufmerksamkeit der Nutzer erregen und
sie zu einem bestimmten Handeln veranlassen. Banner und Buttons
unterscheiden sich nur durch die Größe, die in
Pixel gemessen wird. Die Standardisierung der Bannergrößen
ist heute weitgehend realisiert. Meistgenutzte Größe
ist das amerikanische Format mit 468x60 Pixel und davon abgeleitete
Halb- oder Drittelbanner (http://www.pz-online.de). Die Datenmenge,
die die kleinen, grafisch gestaltbaren Werbeflächen beinhalten
dürfen, ist häufig begrenzt, da sie sonst den Aufbau
der Seite nachteilig beeinflusst.
Onlinewerbekampagnen verfolgen unterschiedliche
Kommunikationsziele: Dazu gehören der Aufbau von Bekanntheit,
die Herstellung von Images und die Generierung von Klicks auf
Werbebanner.
Viele Werbetreibende betrachten das Internet im
Gegensatz zu den klassischen Werbemedien als kostengünstiges
Werbemedium, mit dem es besser gelingt, Informationen schnell
an spezifische Zielgruppen zu bringen, als dies im Fernsehen
und im Hörfunk der Fall ist. Laut den Entschedungsträgern
ist das Internet darüber hinaus besser geeignet, Kaufhandlungen
der Konsumenten anzuregen als traditionelle Werbemedien.
Gegenüber den klassischen Werbeträgern
nimmt das Internet eher eine komplementäre Position ein.
Während durch Fernsehen und Hörfunk Aufmerksamkeit
und Interesse für ein Produkt besser geweckt werden, könnte
das Internet weiterführende Informationen bieten.
Haftungsausschluss:
Die hier veröffentlichten URLs (Internetadressen) sind sorgfältig
recherchiert, wobei aber für die Inhalte, auf die kein Einfluss
besteht, keinerlei Verantwortung übernommen werden kann.
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